Das Elbebadefest Dessau-Roßlau ist eine Veranstaltung, an deren Vorbereitung und Durchführung viele beteiligt sind.
Im Freundeskreis Flussbaden haben sich Menschen zusammengefunden, die das Flussbaden wiederbeleben wollen. Es soll wieder Alltagskultur werden hier in Dessau, der Stadt an Elbe und Mulde. Das Strandbad Elbe gegenüber dem Kornhaus eröffnete vor über 75 Jahren. Die erste Flussbadeanstalt an der Mulde entstand schon 1855.
Seither engagiert sich der Freundeskreis dafür, vielen Menschen den Reiz des Badens in der Elbe wieder zu erschließen, ohne die Gefahren des Flussbadens zu verleugnen. Auf den improvisierten Strand des Badetags könnte eine temporäre saisonale Flussbadestelle folgen und – wer weiß – vielleicht wird einmal das gute alte Strandbad Elbe wiedereröffnet, einschließlich Fährbootverkehr.
Die Stadt hat als Mitveranstalter kümmert sich vor allem um die Sicherheit der Veranstaltung. Das beginnt bei der Prüfung der Wasserqualität der Elbe und geht über ordnungsrechtliche Fragen bis hin zur Veranstaltungsversicherung innerhalb des kommunalen Schadensausgleichs. Die Federführung dafür liegt beim Umweltamt.
In der Sicherheitsrunde werden alle notwendigen Maßnahmen koordiniert, um ein gefahrloses Baden sicherzustellen. Dabei wirkten neben den städtischen Ämtern die Polizei und die Wasserschutzpolizei, die Wasserwacht und das DRK sowie THW und Feuerwehr mit.
Finanziell gefördert wird das Elbebadefest 2009 von der Stadt Dessau-Roßlau. Zudem unterstützen mehrere Mitgliedsfirmen des Bundes der Selbständigen Dessau den Elbe-Rossel-Cup mit Startgeldern für ihre Mannschaften.
Medienpartner ist Leo, das Anhalt-Magazin.